Vielfältiger Nutzen der Aktion Reissack

Langfristige Hilfe für das Kinderdorf und Freude bei indigenem Völkerstamm. 

Mit der Aktion Reissack kann nicht nur vielen Menschen eine große Freude zu Weihnachten bereitet werden, sondern auch ein Reisvorrat für das Kinderdorf angelegt werden. 

Reis bildet nicht nur die Ernährungsgrundlage unserer Kinder, sondern spielt eine wichtige Rolle für die Sozialarbeit außerhalb des Kinderdorfes. In Outreach-Aktionen werden regelmäßig warme Reismahlzeiten in Schulen und an Kinder aus ärmsten Verhältnissen verteilt, um gegen Unter- und Mangelernährung zu kämpfen. Gleichzeitig nutzen unsere Sozialarbeiter die Gelegenheit, um mit Lehrern, Eltern und Kindern in Kontakt zu kommen und bieten Beratung und Unterstützung an. Die Reissäcke, die direkt ans Kinderdorf gespendet werden, haben also über Weihnachten hinaus einen nachhaltigen Nutzen für unsere Arbeit im Projektgebiet! 

Ein Großteil der gespendeten Reissäcke wird aber außerhalb des Kinderdorfes an Menschen verteilt, die mittellos sind und oftmals nicht wissen, wie sie sich selbst oder ihre Familie ernähren sollen. Dabei spielt weder der kulturelle oder religiöse Hintergrund noch das Geschlecht oder die Hautfarbe eine Rolle. Einzige Voraussetzung, um den Reis von MARIPHIL empfangen zu können, ist die Bedürftigkeit. Mit diesem Handeln nach unserem Leitbild möchten wir bewusst ein Zeichen zur friedlichen Zusammenarbeit, gegenseitigem Respekt der Völker, Religionen und Kulturen auf unserer Einen Welt setzen. 

Auf den christlich geprägten Philippinen werden ethnische Minderheiten oftmals diskriminiert, so auch das Urvolk der Ata Manobo. Etwa 37.000 Menschen dieses Stammes leben auf Mindanao, rund 1.700 davon in der Region „Paradise“, wo unser Waldprojekt „Bäume für Bildung“ angesiedelt ist. 

Da auch von der lokalen Regierung oftmals über die Interessen der indigenen Völker hinweg bestimmt und ihre Rechte missachtet werden, gibt es nun Pläne zu einer Kooperation mit den Ata Manobo. Wir wollen sicherstellen, dass die Landbesitze klar und fair geregelt sind und nur mit der Zustimmung des eingeborenen Volkes Landflächen bewirtschaftet werden. Es ist im Sinne unseres Hilfsprojektes, eine Vereinbarung auf Augenhöhe zu treffen, damit der Stamm nicht übergangen wird, sondern ebenso von der Holzwirtschaft der von MARIPHIL bewirtschafteten Länder profitiert. Als Nebeneffekt sollen außerdem Arbeitsplätze für die indigene Bevölkerung entstehen. 

Das Volk benötigt außerdem Unterstützung, viele der Menschen wohnen abgelegen und in einfachsten Verhältnissen. Das Reissack-Team von MARIPHIL hat sich deshalb mit dem vollbeladenen Truck auf den Weg in die bergige Region gemacht, um Reis an Männer, Frauen und Kinder der Ata Manobo zu verteilen. Jung und Alt haben sich sehr über dieses frühe Weihnachtsgeschenk gefreut. In ihrer Stammestracht hießen sie die Besucher herzlich willkommen und führten traditionelle Tänze und Musik auf. Die Stammesältesten legen großen Wert darauf, die Traditionen zu bewahren und geben diese an die jüngere Generation weiter. 

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