Bäume für Bildung

Was haben Bäume denn mit Bildung zu tun? Sogar eine ganze Menge, wie das Falcata-Baum-Projekt von MARIPHIL zeigt: Mit dem Ziel, die finanzielle Unabhängigkeit bestehender Projekte zu stärken, erwirbt und bepflanzt das Hilfsprojekt MARIPHIL e.V. Land im Projektgebiet auf den Philippinen. Das nachhaltig angelegte Landprojekt dient damit als langfristige Strategie zur finanziellen Absicherung z.B. des Kinderdorfes und des MARIPHIL Patenschaftsprogramms zur Unterstützung von bedürftigen Kindern in der Schulausbildung.

Bei unserem Pflanzkonzept zur Mehrfachnutzung steht der Anbau des Falcata-Baums im Zentrum. Dieser ist als schnellst wachsender Baum der Welt bekannt und erreicht nach ca. 8-10 Jahren seine Erntegröße. Die Bäume werden dann verkauft und zu Nutzholz, Papier oder Bleistiften verarbeitet. Als weiteres Nebenprodukt können die Samen der Bäume gesammelt und für die MARIPHIL Baumschule zur Zucht und Verkauf von Setzlingen genutzt werden.

Den Großteil der MARIPHIL Länder erreicht man nach einer vom Kinderdorf aus 45-minütigen holprigen Fahrt durch die etwas abgelegene und bergige Region namens „Paradise“, welche ihrem Namen alle Ehre macht. Landabschnitte im hügeligen Hinterland zu kaufen, ist wesentlich günstiger, da dies z.B. mehr Aufwand bei Transport und Pflege mit sich bringt. Die verschiedenen zu Gunsten der MARIPHIL Projekte bepflanzten Landflächen befinden sich in ganz unterschiedlichen Entwicklungsphasen. So findet man zahlreiche Pflanzen jeglicher Größe.

Momentan steht das Landprojekt noch am Anfang. Bei einem kontinuierlichen Fortschritt werden die durch den Landbesitz zu erwartenden Erträge jedoch einen äußerst wichtigen Schritt in Richtung eigenständiger Lebensfähigkeit unserer verschiedenen MARIPHIL Projekte darstellen. Für den dauerhaften Betrieb des Kinderdorfes werden etwa 40ha zu bearbeitender Landfläche kalkuliert. Somit werden die Bäume zukünftig einen elementaren Beitrag insbesondere zur Förderung der Bildung von bedürftigen Kindern und Jugendlichen leisten.

Für die Falcata-Pflanzen gibt es einen nachfrageorientierten lokalen bzw. regionalen Markt auf Mindanao, weshalb teure See- oder Flugtransporte entfallen. Dies entlastet außerdem die Umwelt.

Darüber hinaus trägt dieses Projekt durch die Pflanzung tausender von Bäumen zur Bindung von CO² aus der Atmosphäre bei und schafft neuen Lebensraum für Tiere.

Um eine nachhaltige Bewirtschaftung zu gewährleisten, sollen die Wälder nach der Reifephase der Bäume nicht totalgerodet werden. Große Bäume werden alle ein bis zwei Jahre geerntet und unmittelbar nachgepflanzt

Unser Beitrag zu international relevanten Entwicklungszielen

Im Jahr 2015 wurde die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung von den Vereinten Nationen verabschiedet. Die internationale Staatengemeinschaft hat darin konkrete Ziele gesetzt, um wirtschaftlichen Fortschritt im Sinne der sozialen Gerechtigkeit sowie der ökologischen Nachhaltigkeit zu gestalten. Eine Kernbotschaft lautet, dass „Klimapolitik, nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung untrennbar miteinander verwoben sind“. Im Fokus stehen dabei unter anderem eine nachhaltige Waldwirtschaft sowie die Bekämpfung des Klimawandels.

Die Philippinen sind eines der Länder, die am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Nicht nur deshalb sehen wir uns in der Verantwortung, einen Beitrag zur Erreichung der gesetzten Entwicklungsziele zu leisten. MARIPHIL hat im Rahmen des Projekts „Bäume für Bildung“ allein in den vergangenen zwei Jahren über 10.000 Bäume gepflanzt. Damit leisten wir u.a. einen Beitrag zur Bindung von CO² und wirken dem Problem der globalen Klimaerwärmung entgegen. Gleichzeitig haben wir mit unserem Waldprojekt ein Langfristprogramm zur Erwirtschaftung von Einkünften ins Leben gerufen, welches zukünftig zur dauerhaften finanziellen Absicherung unserer Bildungsprojekte vor Ort dienen soll. Auch hiermit tragen wir zu den globalen Zielen, wie etwa Armut und Hunger zu beenden, bei.

Waldwirtschaftsprojekt mit Weitblick

Wer die Weiterentwicklung dieses nachhaltigen Projektes unterstützen möchte, kann durch eine Spende mit dem Kennwort „Bäume für Bildung“ auf unser Spendenkonto DE78 6009 0700 0863 1780 06 einen Beitrag leisten. Ansprechperson für das MARIPHIL Landprojekt ist Martin Riester.

Eine Falcatapflanze kostet umgerechnet 6 cent.

Mit einer Spende von 400€ lassen sich schon 1000qm Land erwerben und bepflanzen.

Für 1ha Land werden ca. 4000€ benötigt (Stand Juni 2007).

Für den dauerhaften Betrieb des Kinderdorfes werden etwa 40ha zu bearbeitender Landfläche kalkuliert.

Ab einem Hektar gespendeter Landfläche besteht die Möglichkeit, „Ihr Land“ mit einem eigenen Namen zu versehen. Außerdem heißen wir alle Spender herzlich dazu willkommen, einen eigenen Blick auf das Projekt zu richten. Für diejenigen, die nicht extra auf die Philippinen fliegen möchten, gibt es natürlich regelmäßige Updates und Impressionen von den Entwicklungen der MARIPHIL Länder.

Mit Ihrer Unterstützung hat MARIPHIL mit „Bäume für Bildung“ ein Großprojekt begonnen, dass es uns bei unserer Arbeit vor Ort ermöglicht, die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen: Soziales, Umwelt und Wirtschaft. Denn nur mit einer ganzheitlichen und verantwortungsbewussten Herangehensweise können wir langfristige Veränderungen erzielen, die Gesellschaft nachhaltig von unten verändern und schließlich den Armutskreislauf wirksam durchbrechen.Die globalen Herausforderungen lassen sich natürlich nicht von einem Tag auf den anderen lösen, aber wir sind uns sicher – ob Individuum, Organisation oder Staat – jeder kann einen kleinen Teil dazu beitragen!

Lesenswert!

Martin Riester berichtet im Interview mit der Zeitung „schwäbische Sigmaringen“ über das Waldwirtschaftsprojekt.

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